Fortsetzung folgt

Heute beginnt alles ganz anders.

Denn Anna läuft alleine aus der Umkleide.

Wo sind denn alle???

Die müssten doch schon längst da sein???

Nun doch Zombie Apocalypse?

Nun doch endlich der Stoff, aus dem Fanfics gemacht sind?

Nein, da sitzt jemand. Und es ist nicht Lincoln. Ich schiebe meine Tagträume hinweg und seufze. „Verschieben wir es auf morgen“ sagt mein Gehirn mit einer Scarlett O Hara Stimme (während ich verzweifelt vor einer missratenen Karottenernte sitze, die Kamera immer weiter von mir wegfährt und die Geigen eine tragische aber doch hoffnungsvolle Melodie spielen.)

Ich erkenne jetzt, wer da sitzt.

OH MEIN GOTT.

Es ist der Meister.

Er sitzt da und tippt auf seinem Handy rum.

Was mach ich nur?? denke ich panisch. Was rede ich nur? HILFE!

Ich sage Hallo und der Meister meint:

„Hallo. Hast du mir geschrieben?“

Ich verfalle kurz in einen Schock und denke:

„JA, vor 2 Wochen. Imaginär. Sonne doof, ich doof, alles doof und so. Die Postkarte.“

Und sage dann:„Nein. Ich habe nicht geschrieben.“

„Ein Johannes hat mir geschrieben. Kennst du den?“

„Äääähm nein.“ sage ich etwas irritiert.

„Der wollte Prüfung machen. Aber kenne ich nicht“ meint er.

„Oh, ääähm nein den kenne ich auch nicht.“ sage ich und will mich hinsetzen aber da liegt ein angebissenes Brötchen nicht weit entfernt von uns und das sieht wirklich eklig aus und ich will mich da nicht hinsetzen :D

Also lege ich meinen Rucksack etwas abseits. Ich komme mir richtig blöd vor weil ich so schüchtern bin und nicht weiß, was ich reden soll, dabei hätte ich so viele Fragen. Und ich empfinde es auch als unpassend, einfach so draufloszureden, ala „Und….wie war deine/ihre Woche?“ Oh Gott, es ist so still und blöd, ich bin überfordert.

Zum Glück trudeln nun auch Grüngurt und noch Jemand ein, der einen roten Gurt trägt.

Ich laufe zu Ihnen und klinke mich in ihre Unterhaltung ein.

Hauptsache weg von hier :’D

Außerdem will ich natürlich die Leute kennen lernen. Peter kommt dann auch dazu und es ist eine nette Runde. Ich plappere einfach drauf los, wiederhole mich ständig, aber das ist vielleicht gar nicht so wichtig, denn zumindest versuche ich, zu kommunizieren :D

Auf einmal steht die Angenervte da. Die schaut heute etwas freundlicher. Das ist ja schonmal was. Und es werden hier immer mehr Leute.

Plötzlich kommt Bus Boy. Und er hat einen Dobok an, also einen weißen, offiziellen Taekwondo Anzug.

„Whoooa“ sage ich, denn es sieht einfach mega krass aus.

Wenn man die Leute ein paar Wochen nur in Sportkleidung sieht und dann im Anzug…das ist echt ein Unterschied.

Bus Boy strahlt, schaut zu Boden und strotzt gleichzeitig vor Selbstvertrauen. Der Anzug steht ihm so gut, jeder um ihn rum macht ebenfalls laut „Whooooah“.

Auch die Angenervte holt heute ihren Anzug ab. Ich werde sie nicht mehr so nennen. Ich denke, ein Name ist besser. Lasst sie uns Steffi nennen. Auch wenn sie so nicht heißt, wie alle Figuren hier.

Wir laufen in die Halle und Immerlächler gibt mir seinen Gürtel. Dabei lächelt er, natürlich. Er hält den Gürtel hoch wie den heiligen Gral.

*Tadaaaaa*

Er und Peter zeigen mir und Steffi, wie man ihn anlegt.

Dabei reden sie beide wieder gleichzeitig, wie letzte Stunde schon und es ist gar nicht so einfach, sich da zu konzentrieren :D.

Als es dann losgeht, laufen Steffi und ich im Kreis, es ist ein zügiges Tempo und keiner redet und ich bin dankbar – denn endlich habe ich das Gefühl ich laufe heute minimal schneller und nicht so angestrengt wie sonst.

Als ich heute zum Training gelaufen bin, habe ich mich gefragt, ob ich überhaupt einen Schritt gehen kann, so Schmerzen hatte ich im Fuß. Da ich aber viel zu früh da war, konnte ich ein bisschen vorher extra dehnen (und ja, ich gebe es zu, Selfies machen wie ich mein Bein totally cool stretche) Ohne das Dehnen, wäre es wohl jetzt schnell vorbei gewesen.

Ich bin also wirklich einfach nur über jede Stunde glücklich, in der ich hier sein kann, so rein gesundheitlich.

Lasst uns alle einmal DANKE sagen. Denn so lange der Fuß da unten noch mitmacht, gibt es diese Beiträge. Danke Anna’s Fuß *nach unten ruf*

Nach dem Laufen geht es an „selbst machen“ wie der Meister meint, sprich, jeder dehnt jetzt officially und alleine.

Ich erinnere mich an ein paar Übungen, aber irgendwann gehen mir die Ideen aus. Zum Glück kann man nach links und rechts spickeln, denn wir stehen heute alle im Kreis. Das hat der Meister nicht so angeordnet, wie Beast Mode. Aber es ergibt sich so. Ich mag das irgendwie nicht so, weil man sich da etwas mehr beobachtet fühlt, aber zum Abschauen ist es ganz praktisch :D

„Heute nur Prüfungsvorbereitung“ meint der Meister.

Ich bin ihm dankbar. Denn ich kann das gebrauchen.

Und ich bin auch sooOOoo froh, dass Beast Mode heute nicht da ist.

Soooooo froh!

(Ich kann sogar dich gerade laut aufatmen hören – es ist wirklich schön, wie du mit mir mitleidest und fieberst! Nein, nein, Beast Mode darf die Anna nicht mehr quälen! …. Garstiger Beast Mode!….Gollum!)

Plötzlich kommt die Fleißige in die Halle, die etwas zu spät kommt heute. Auch sie trägt einen Anzug!

Auch bei ihr sieht es soooo cool aus! Wie ein Profi!

Ich winke ihr von weitem und grinse.

Nach den Übungen springe ich förmlich auf sie zu. Und es ist ein so schönes Gefühl, denn sie macht dasselbe. Jeder sieht es. Es ist schon wieder so ein Mila Moment. Wenn 2 Frauen gemeinsam einfach durch Berg und Tal gegangen sind, statt sich zu konkurrieren oder neidisch zu sein, wie es uns jeden Tag eingetrichtert wird. Sie kennt mich von Tag 1 an und seitdem sehe ich zu ihr auf und sie unterrichtet mich halb. Und außerhalb des Trainings verstehen wir uns auch gut.

Auch die anderen Weißgurte kommen zu uns.

Die Fleißige und Bus Boy sehen sich an und strahlen.

„Fühlt sich anders an, oder?“ meint Bus Boy.

„Ja…ich fühle mich…als würde ich wirklich Taekwondo machen.“ meint die Fleißige.

Ich lächle, denn genau das hatte ich ja schon letzte Woche zu Bus Boy gemeint, als ich sagte, es sei eine Ehre es zu tragen.

Die beiden umgibt ein…. Glow.

Das Weiß tut wirklich seine Wirkung.

Gleichzeitig bekomme ich selbst nun etwas Panik. Ich brauche auch dringend meinen Anzug!

Auf einmal fragt mich ein anderer Weißgurt, der auch hier steht:

„Hast du schon einen?“

„Nein, der kommt morgen von Ebay…hoffe ich“ sage ich und lache.

Es ist einer der Wenigen, mit dem ich noch nicht wirklich geredet habe. Einfach weil ich oft bei den Mädels bin und man auch nach Geschlechter getrennt die Übungen macht. Zum ersten Mal wendet er nun das Wort an mich. Er schaut freundlich und offen.

Er meint:„Oh, hab meinen auch von Ebay bestellt.“

Ich erinnere mich nun, dass er auch bei der Fass Geschichte von letzter Woche dabei war. Er sieht aus, als ob er in einer Band spielt. Vielleicht auch Gitarre. Vielleicht Drums. Ich nenne ihn von nun an Core, weil er bestimmt Hardcore macht.

Wir reden noch eine Weile und im Prinzip stehen jetzt alle Weißgurte versammelt hier und plappern, obwohl der Meister gesagt hat, wir sollen üben.

Irgendwann denke ich „Anna, du musst jetzt loslegen“ und sage „Aaaaalso…“ und blicke zur Fleißigen. Wir verstehen uns ohne Worte und legen zu zweit los.

Es klappt einigermaßen. Mit ihr habe ich eine gewisse Sicherheit.

Immer und immer wieder gehen wir diese Choreografie durch.

„Kulleraugen Pferdeschwanz, der Kopf voll Fantasiiiiie“ singt es in meinem Kopf.

Ich lasse die Fleißige irgendwann alleine üben (was man unbedingt muss) und switche zu Olympia. Die kann es ja sowieso.

Ich fühle mich sicherer, aber oft schaue ich einfach nur ab und das ist nicht gut.

„Oh-oh“ denke ich innerlich.

Irgendwann haben alle genug geübt (außer ich!).

Olympia und die Fleißige wollen nun kämpfen. Aber das geht nicht auf, denn zu 3t können wir das nicht machen.

Ich sage „Geht fighten! Ich übe.“ und es ist doch sehr schön, dass beide irgendwie nicht einfach davon gehen und mich stehen lassen, sondern sozusagen Olympia gefragt hat, ob es okay ist, dass sie mir die Partnerin klaut :D.

Ich sehe Steffi von weitem und springe zu ihr. Auch mit ihr gehe ich alles durch. Sie wirkt plötzlich so menschlich, als ich sage „Bei der Stelle habe ich immer Probleme.“ und sie meint:

„Ja, ging mir auch so, weil es einfach völlig sinnlos ist.“ :D

Sie meint damit, dass es vom Ablauf her etwas wirr ist. Schwer euch das zu beschreiben. Auf jeden Fall höre ich wie gesagt etwas Lockerheit raus. Steffi wird zu einer Steffi.

Danach beschließe ich, auch alleine zu üben.

Von weitem sehe ich die Fleißige und Olympia kämpfen. Beide sind ja verdammt gut und weit und ich frage mich kurz, ob die Fleißige mit Mila, (also mir) dann überhaupt noch was machen will. Denn die beiden kannten sich vorher nicht und nun treffen sie aufeinander. Es ist eine interessante Kombi, denn sie stehen sich in Nichts nach.

Ich mache meine Formen (das ist wie gesagt so ähnlich wie eine Choreo nur eben mit Punches) und am Anfang klappt es. Ich schaue sehr ernst glaube ich und fokussiert und das liegt daran, weil ich das ganze hier auch ernst nehme. Ausdruck war nie mein Problem :D

Ich merke mittendrin, wie der Meister mir von Weitem zusieht. Sehr lange.

Ich spüre den inneren Druck und mache wieder Fehler. Und ich weiß auch nicht, wie es weitergeht. Ich versuche mich zu erinnern aber habe einfach das Wissen nicht.

Irgendwann ruft er uns alle zusammen.

Wir sollen uns an die Wand setzen.

Nun also imitieren wir die Prüfung.

Aber statt den Anfängern fängt nun der höchste Grad an.

Es ist ein Blaugürtel, den ich zum ersten Mal sehe. Blau ist ja fast schwarz.

Wir sitzen also da und schauen ihm mit großen Augen zu. Er lässt sich für jede Bewegung Zeit um dann extrem kraftvoll alles auszuführen. Man kann die imaginären Panflöten dabei hören. Selbst bei den Bewegungen, die wir „eben halt machen“, bringt er extrem viel Ausdruck rein. Er formt die Hände so, als würde er gleich HADOUKEN rufen und ich wundere mich eigentlich nur, wo der blaue Energieball bleibt. Wenn ein Mensch sowas hervorholen kann, dann ist er das.

Als er fertig ist, klatscht der Meister und wir mit. Die Fleißige schaut zu mir und sagt „Wow“ und ich „Alter.“

So geht das weiter in den Graden und meine Aufregung steigt.

Hier sitzen ja schon einige Leute und man will sich definitiv nicht blamieren.

Mittendrin sagt der Meister, dass wir uns anders hinsetzen sollen – im Schneidersitz.

„An alle aus Europa (er schaut wie immer Niemanden direkt an), hier machen wir Spaß,…. aber der Prüfer…in Korea ist es so, dass man anders dasitzt…. und auch wenn der Lehrer es sagt, dann eher ist es wie ein Befehl. Hier machen wir Spaß und so. Aber für die Prüfung dann anders sitzen. Nur damit ihr Bescheid wisst, … bisschen anders.“

Ich habe davon schon viel gelesen und auch in Videos gesehen. Die Disziplin ist eine ganz andere und es ist auch oft das, was mich selbst so unsicher macht. Es ist interessant, sich durch den Sport mit einer anderen Kultur zu beschäftigen, denn natürlich will ich dem Meister mit Respekt begegnen aber eben das nicht ohne komplett meine Vorstellungen aufzugeben (Ich habe über Berichte gelesen, in denen Schüler geohrfeigt wurden usw., Hierarchiegedanke etc.) und das sind dann ganz klar meine persönlichen Grenzen.

Das alles gibt es hier natürlich nicht, wahrscheinlich ist das das lockerste Taekwondo Training ever.

Jedoch….die Präsenz des Meisters hat etwas an sich, was ich bei vielen YT Black Belt Lehrern nicht finden konnte. Die sind dann eher wie dein Best Buddy, was ja wirklich nützlich ist bei Tutorials.

Der Meister ist generell sehr in sich gekehrt und gibt uns somit, so meine ich, tatsächlich ein Stück der Prinzipien des Sports und damit auch der Kunst ganz ohne große Worte weiter: Disziplin, Bescheidenheit, Wille.

Und ich muss sagen, es ist auch schon nochmal was anderes, als wenn man im Fußballverein spielt und die Trainerin von vorneherein Claudi nennt :D

Ich bin mir nicht sicher, wie ich den Meister ansprechen soll und inwieweit er sich diese Distanz wünscht oder ob er es locker ansieht.

Keiner weiß das hier glaube ich und auch das macht das große Mysterium aus.

Wir alle setzen uns anders hin.

Ich ziehe meine Beine zurück und merke, wie ultra lässig ich gerade dagesessen bin, bequem halt. Aber auch das ist Taekwondo, ein bisschen Respekt gegenüber dem Sport an sich. Das hier ist ja keine Bushaltestelle :D

Dann sind Immerlächler und Peter dran.

Die beiden machen Fehler, trotzdem sieht es immer noch gut aus. Der Meister sagt zu Peter:

„Du machst immer so….“ und er dreht seine Hand merkwürdig ein.

Das heißt, dass der Meister wohl doch viel mehr mitkriegt, als man denkt, wenn er sagt „immer“.

Btw: Der Immerlächler sieht bei den Übungen ein bisschen so aus wie Brad Pitt, wenn man „Brad Pitt early years“ in Google eingibt, 90er Jahre Poster Dream Look.

Nun sind sie fertig und ich will aufstehen.

Mein Puls geht hoch.

Doch da sagt der Meister „Jetzt alle mit Anzug.“

OOOOOoooh.

Ich also nicht! Ich lehne mich wieder zurück.

Die Fleißige, Bus Boy und noch ein Anderer stellen sich auf.

Mein Herz fängt wieder an zu klopfen, denn das heißt, ich werde ohne die Fleißige die Übungen machen und die Gruppe wird so klein sein, dass jeder die Fehler sehen kann.

Jeder!

Bus Boy und die Fleißige machen es, als hätten sie schon den nächsten Gurt. Der Andere hat Probleme und erinnert mich etwas an mich.

Auch wird mir in diesem Moment schlagartig mein Rang bewusst. Ich befinde mich gerade immernoch unter den „Ausprobier“ Leuten, die hier in normaler Sportkleidung antanzen. Zumindest sagt das meine Kleidung. Es ist kein gutes Gefühl und ich wünschte, ich hätte heute schon meinen Dobok.

Zum ersten Mal also, macht es mir etwas aus. Denn sonst war ich ganz froh, irgendwer zu sein. Gerade aber sehe ich meine Teamkolleginnen das Weiß tragen und wünschte, ich wäre auch dabei.

Ich fühle mich durch die Aufteilung schlecht. So nach dem Motto:“Die mit Anzug können es auch besser.“ Was ja tatsächlich teils stimmt.

Meine Füße wollen im Sitzen nach vorne rutschen und sich ausruhen. Aber da fällt mir ein, dass wir das ja nicht machen sollen. Ganz schön anstrengend, so ein Schneidersitz.

Dann sind tatsächlich wir dran.

Wir, also Steffi, Core, Olympia und ich.

Ich will mich irgendwo verstecken, aber kann nicht.

Und plötzlich stehe ich vorne in der 1. Reihe.

Niemand, auf den ich schauen kann.

UND…..

ES GEHT SOfOrT SCHIEF!

Bevor es überhaupt richtig anfängt.

Alle gehen nach links, ich nach rechts.

^^“““““

Der Meister fängt von vorne an und sagt:

„Deshalb machen wir das, bei der Prüfung ist man immer aufgeregt.“

Ich gebe mein Bestes aber mache bestimmt 4x einen Fehler und jeder kann es sehen.

Wobei ich diese Fehler eben auch alleine gemacht hätte, da mir einfach das Wissen und die Routine fehlt.

Ich kann ganz gut Menschenmengen ausblenden, wenn es darauf ankommt, sonst könnte ich wohl nie auf einer Bühne stehen. Aber da KENNE ich das, was ich tue.

Ganz oft sagt der Meister zur Gruppe: „Auch schreien. Selbstbewusst sein.“ Es ist ein kläglicher Haufen. Selbst Olympia nehme ich nicht wirklich wahr, die sonst ja laut ruft.

Ich schreie nicht, weil ich nicht weiß wann und sowieso immer hinterher bin. Und natürlich auch, weil diese Situation total ungewohnt ist.

Im Prinzip wäre ich so gnadenlos durchgefallen.

Als es vorbei ist, laufe ich mit gesenktem Kopf zu den Anderen. Niemand sagt etwas. Wir gehen raus.

Ich bin frustriert und echt niedergeschlagen.

In der Umkleide sage ich „Oh man, was für ein Fail.“

Steffi meint:„Die Fehler machst du dann ja nicht nochmal“

Ich bin mir da nicht so sicher.

Als ich nach Hause laufe, bete ich, dass mein Anzug bald kommt und er passt.

Denn ohne Anzug, keine Prüfung.

Und selbst wenn ich den Dobok habe:

Wenn das nochmal so läuft, dann werde ich die Erste sein, die durch diese Prüfung fällt oder irgendwie mit Ach und Krach besteht und sich jeder fragt, der zusieht, ob ich es wirklich verdient habe.

Ich würde mich selbst so nicht bestehen lassen, auch wenn ich weiß, dass Kinder schon diese Prüfung ablegen im Alter von 5 Jahren und ebenso Fehler machen. Aber ich bin kein Kind.

Ich werde nach anderem Maßstab gemessen und das ist auch gut so.

Aber ich stelle mich nicht vor den Prüfer hin und sage „Ach übrigens, ich mache das erst seit knapp 1 Monat.“

Im Taekwondo gibt es zwar Richtlinien (ich meine 2 Monate Minimum) aber wenn du sagst, du willst Prüfung machen, dann musst du auch bereit sein.

Dann gibt es nur dich und diesen Schatten Link, gegen den du kämpfst und damit, ja, damit auch gegen dein eigenes Ich.

Es ist, als würde diese ganze Serie hier, nenne wir es Taek Staffel 1, zu Ende gehen und auf das Grande Finale zulaufen.

Dem ultimativen Moment auf den man die ganzen Folgen lang gewartet hat:

Wird Anna es schaffen oder nicht?

Fortsetzung Folgt.

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