Backpacking Asien – KonMari/Minimalismus auf Reisen?

1 Monat war ich nun in Thailand. 1 Monat voller Abenteuer, Reisen und viel zu viel Banana Pancakes :D . In dieser Zeit war ich ständig konfrontiert mit meinem Gepäck: Der Rucksack auf meinem Rücken, das Gewicht und somit auch später die Aufbewahrung in den Hostels/Bungalows/Hotels.

Vor vielen Jahren war ich schonmal in diesem schönen Land, deswegen war es für mich umso spannender zu sehen, wie ich -nachdem sich dieses Jahr so viel geändert hat – mit der neuen Situation umgehe.

Werde ich es schaffen, weniger mitzunehmen? Jedes Kilo auf dem Rücken zählt ja. Werde ich überflüssige Sachen daheim lassen oder doch etwas vermissen? Wie wird es mit der Ordnung aussehen, werde ich mich besser zurecht finden oder wird ein ständiges Chaos herrschen, nicht nur im Rucksack sondern auch im Zimmer? Denn genau das wollte ich nicht.

Ich erinnere mich noch, dass letztes Mal meine Klamotten kreuz und quer hingen/lagen. Das ist bei so einer Reise auch kaum vermeidbar, ständig muss man neu packen/einpacken und geht von Ort zu Ort – ist Ordnung also überhaupt möglich?

Eine Kofferreise ist ja so ganz anders, hier habe ich inzwischen schöne Lösungen gesehen, in denen die Leute einfach ihre Boxen/Schachteln von daheim wie sie sind in den Koffer packen und sie am Urlaubsort rausholen. Das funktioniert, wenn man 1-2 Wochen irgendwo ist und für eine solche Box Platz hat. Ich selbst würde es so machen.

Jedoch in einem Rucksack nimmst du keine Boxen mit. Auch keine faltbaren. Man ist über alles froh, was man nicht zusätzlich mitschleppt und mal abgesehen davon, wäre das völlig unpraktisch. Einerseits im Rucksack selbst, andererseits weißt du nicht, wie die Stellmöglichkeit vor Ort aussieht. Die Leute, die Backpacking machen, wissen, wovon ich spreche :D

Deswegen werden sich die nächsten Beiträge mit meiner Reise und meinen Erfahrungen damit beschäftigen – vielleicht auch ganz interessant für die Leute, die selbst Rucksackurlaub machen werden oder ganz generell an Gedanken zu „Unterwegs mit weniger“ interessiert sind.

Ich finde, das klingt irgendwie wie ein Buchtitel, oder ein Flyer für eine Lebenshilfe. Aber ist natürlich einfach nur ein knapper Titel für das, was ich bei dieser Reise angestrebt habe:

  • weniger Gepäck und damit weniger zu schleppen
  • Ordnung vor Ort, damit man nicht ständig sucht
  • kein Chaos im Rucksack, was einem den letzten Nerv kostet
  • ganz allgemein nicht zusätzlich Stress bei einer sowie anstrengenden Reise („heute hier, morgen dort“)
  • Sich zwischendrin auch mal fragen: „Macht mir das noch Freude?“ und ggf. dann weiterschenken
  • Versuch, ob ich mit weniger auskomme
  • Vertrauen in eigene Kreativität/Flexibilität, wenn irgendetwas fehlt
  • last but not least: Vertrauen in Kommunikation mit fremden Menschen/einem fremden Land, falls etwas fehlt

Anfangen wird alles mit den Überlegungen daheim – das wird kein Packliste sein, keine Sorge, (das mache ich dann separat) – sondern eher wie es mir ergangen ist, wie die Vorbereitungen liefen (SPOILER: Es war alles ganz schön knapp!) wie es mir mit dem Satz ging „Macht mir das Freude?“ ging und ob ich ihn beim Packen angewandt habe, wieviel Kilo dann mein Rucksack im Gegensatz zum letzten Mal hatte usw. …

(->Hier geht es inzwischen zum Artikel „Reduziert packen – So verdammt schwer!?)

Als nächstes folgt ein Beitrag zu der Erfahrung vor Ort, Fotos von den jeweiligen Schranksystemen der Unterkünfte (meiner Meinung nach super interessant :) ) und wie es mir mit der Ordnung erging.

(-> Hier geht es zum Artikel:

1 Monat Ordnung auf Reisen – von Hostel bis Luxushotel)

Als letztes folgen Gedanken nach der Reise, sozusagen ein Fazit über reduziertes Reisen. Ich hoffe, du bist mit dabei :)


Foto: Copyright Anna :)

4 Gedanken zu „Backpacking Asien – KonMari/Minimalismus auf Reisen?

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